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History 2

Heraldik by Georg Scheibelreiter

By Georg Scheibelreiter

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Jhs. sind Wappen mit stilisiertem Pelzwerk überliefert. Erhalten haben sich drei Formen: Hermelin, Feh und Kürsch. Übrigens: Die heraldische Farbregel gilt für das Pelzwerk nicht! Es ist sogar möglich, es in einem Schild zu verwenden. Hermelin (hermine): wird in seinem Grundmuster weiß (silbern) mit schwarzer Schwanzspitze dargestellt; letztere wird zu einer schmalen Lanzenspitze stilisiert, die von drei Punkten umgeben ist. Diese klassische Form scheint im 14. Jh. erreicht. Die englische und schottische Heraldik hat für die verschiedenen Teile des Hermelin eine eigene Terminologie entwickelt.

In Deutschland, der Schweiz, Skandinavien und Osteuropa ist Purpur als heraldische Farbe bis ins 18. Jh. überhaupt fast unbekannt. Im Unterschied zur deutschen Terminologie weichen in der französischen Heraldik die Farbbezeichnungen seit der zweiten Hälfte des 13. Jhs. vom allgemeinen Sprachgebrauch ab. Die französischen Termini haben zum Teil eine interessante Geschichte, die Einblicke in die Mentalität der mit dem Wappenwesen befassten Praktiker und Experten erlaubt und insgesamt über die heraldische Kultur Aufschluss gibt.

Jh. wandelt sich das adelige Selbstverständnis durch die Zunahme christlichen Denkens und christlicher Symbolik und breitet einen Schleier über die vorchristlichen Uberlieferungen. Im Wappenzeitalter können solche alte Tierbeziehungen in gleichsam adaptierter Form wieder lebendig werden und in das heraldische System Eingang finden. Doch die meisten Zusammenhänge waren wohl bereits vergessen und machten einer modischen Wahl und christlich-ritterlichen Interpretation Platz. So ist es interessant zu sehen, wie viele Tierdarstellungen in Siegeln den Weg auf die Schildfläche gefunden haben.

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