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Der Name des Windes. Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag by Patrick Rothfuss

By Patrick Rothfuss

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Jake und Cob funkelten einander an, den anderen fehlten offenkundig die Worte, und sie wussten nicht, wie sie ihren Freund trösten sollten. Der Wirt bewegte sich vorsichtig durch die Stille. Flink ging er mit vollen Armen um Shep herum und stellte auf einem nahen Tisch einige Utensilien bereit: eine Schüssel mit heißem Wasser, eine Schere, saubere Leinentücher, einige Fläschchen, Nadel und Faden. �Wenn er auf mich gehört hätte, wäre das nie passiert«, grummelte der alte Cob. Jake versuchte ihn zu beruhigen, aber Cob schob ihn beiseite.

Drei grimmig dreinblickende Wachen, die nach Eisen rochen. Ein schmerbäuchiger Kessler, dessen munteres Lächeln seine wenigen verbliebenen Zähne entblößte. Zwei junge Männer, einer rotblond, der andere dunkelhaarig, gut gekleidet und höflich: Reisende, die so vernünftig waren, sich zum eigenen Schutz unterwegs einer größeren Gruppe anzuschließen. Der Bezug der Gasträume dauerte ein, zwei Stunden. Es wurde um Zimmerpreise gefeilscht. Über die Frage, wer mit wem das Bett teilen sollte, wurde freundschaftlich gestritten.

Er sog diesen Geruch ein, als wäre es ein Parfüm. Am schönsten fand er die vielfältigen Geräusche. Das knarzende Leder. Das Gelächter der Männer. Das Knistern und Knacken im Feuer. Die scherzenden Frauen. Jemand stieß sogar einen Stuhl um. Zum ersten Mal seit langer Zeit herrschte im Wirtshaus keine Stille mehr.

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