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Der Kampf um das Kausalgesetz in der jüngsten Physik by Shemuʼel Hugo Bergman

By Shemuʼel Hugo Bergman

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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30-39). H. Poincares und Ernst Machs Ansichten über das statistische Naturgesetz sind bekannt. Poincare hat wiederholt der Ansicht Ausdruck gegeben, daß die Naturgesetze vielleicht nur eine Folge von Mittelwerten sind. In "Wissenschaft und Hypothese" meint er, daß gerade die Ungenauigkeit unserer Meßapparate die Entdeckung gewisser Gesetze begünstigt hat, und daß es für die Wissenschaft ein Unglück gewesen wäre, wenn sie in einem Augenblick eutstanden wäre, wo die Beobachtungsinstrumente allzu genaue Forschungen ermöglicht hätten 1).

Da nun der statistische Charakter der Quantentheorie so eng an die Ungenauigkeit aller Wahrnehmung geknüpft ist, könnte man zu der Vermutung verleitet werden, daß sich hinter der wahrgenommenen statistischen Welt noch eine "wirkliche" Welt verberge, in der das Kausalgesetz gilt. Aber solche Spekulationen erscheinen uns unfruchtbar und sinnlos. Die Physik soll nur den Zusammenhang der Wahrnehmungen formal beschreiben. Vielmehr kann man den wahren Sachverhalt viel besser so charakterisieren: Weil alle Experimente den Gesetzen der Quantenmechanik unterworfen sind.

Man hat auch früher die Forderung, den Zustand in einem Augenblick genau zu kennen, als praktisch unerfüllbar angesehen; aber man hat angenommen, daß das nur ein technischer Mangel sei, daß bei fortschreitender Experimentierkunst die Bedingung immer besser erfüllt werden würde. Die neuen Entdeckungen der Atomphysik aber haben einige Physiker zu der Meinung geführt, daß jene Forderung prinzipiell unerfüllbar sei: Die Naturgesetze selbst sind so beschaffen, daß sie die genaue Feststellung des augenblicklichen Zustandes verhindern.

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