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German 14

Der Bologna-Prozess als Politiknetzwerk: Akteure, by By (author) Alexander-Kenneth Nagel

By By (author) Alexander-Kenneth Nagel

Die Universitäten Europas sehen sich derzeit einem nie gekannten Umbruch gegenüber. Der sogenannte "Bologna-Prozess für einen Europäischen Hochschulraum" drängt zu Vereinheitlichung und Transparenz der nationalen Hochschulsysteme. used to be die einen als Rückkehr zur paneuropäischen Gelehrtenkultur des Humanismus betrachten, ist für andere die Usurpation der Wissenschaft durch die Wirtschaft.

Alexander-Kenneth Nagel kombiniert das Konzept des Politiknetzwerks mit inhaltsanalytischen Methoden, um das Beziehungsgeflecht zwischen öffentlichen und privaten, nationalen und europäischen Akteuren im Bologna-Prozess zu untersuchen. Dazu bildet er zunächst Kategorien von Akteuren und Beziehungen und sichert sie empirisch ab. Die Veränderung dieser Akteure und ihrer Beziehungen über die Zeit erlaubt Tendenzaussagen zu den Perspektiven des Bologna-Prozesses im Besonderen und den endogenen Dynamiken von Institutionen der worldwide governance im Allgemeinen.

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S. Vielmehr umfasst es deren Beziehungen zu anderen korporativen Akteuren, iiber die ggf. andere Kapitalien transferiert werden konnen. Aufgrund von Intensitat und Quelle unterscheidet Esser Positions-, Vertrauens- und Beziehungskapital: Tabelle 3: Systematik sozialen Kapitals (nach Esser) Positionskapital Ressourcen/ Leistungen Quelle Struktur Vertrauens kapital Verpflichtungskapital Informationen Riskante Transaktionen Hilfe / Solidaritat Beziehungsmanagement weak ties Verlasslichkeit/ Commitment strong ties Vorleistungen/ Credit slips strong ties Positionskapital resultiert aus (mehr oder minder) bewusstem Beziehungsmanagement.

Innerhalb eines „subfields" sind wiederum einzelne „policy issues" zu unterscheiden. ] a broadly character- ^^ Dieselben, S. 10. U. komplementar zu ihrem Aggregationsgrad verhSlt. So verfiigen Spitzenverbande zwar mdglicherweise iiber mehr Ressourcen als einzelne Interessengruppen, miissen aber auch ein wesentlich breiteres und diffuseres Interessenspektrum abdecken. ^ Dabei handelt es sich um eine sog. „realistische Methode" der Abgrenzung von Netzwerken, vgl. Abschnitt 5 in diesem Unterkapitel.

7. Diese Unterscheidung wurzelt in der alten Steuerungstheorie, insoweit Offentlichkeit eine Eigenschaft des hoheitlichen Steuerungssubjekts ist und Privatheit (als Abwesenheit hoheitlicher Gewalt) eine Eigenschaft der Steuerungsobjekte. Sie wird durch die Heuristik des Organizational State gleichsam aufgezehrt. Vgl. Laumann/Knoke 1987, S. 382. a. 7f. 34 Theoretische Voriiberlegungen „Just as interest groups lobby the authorities in favor of their preferred positions, so governmental agents lobby the interest groups on behalf of policy stances sponsored by the governmental organizations"^^ Diese Vorstellung einer „inversen Lobbyarbeit" unterstreicht die Interessenleitung der staatlichen Organisationen.

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