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Brustrekonstruktion nach Mammakarzinom by K. Jaeger (auth.), Prof. Dr. med. Klaus Jaeger, Dr. med.

By K. Jaeger (auth.), Prof. Dr. med. Klaus Jaeger, Dr. med. Gerald Denk Giebel, Dr. med. Gerhard Björn Stark (eds.)

Vor 15 Jahren struggle der Erstautor dieser Zeilen als Assistenzarzt Chronist der ersten in Deutschland durchgeführten Mammarekonstruktionen. Aufwendige Verfahren mit Rollstielplastiken aus dem Unterbauch führ­ ten nach multiplen Eingriffen zu ersten Erfolgen. Die von den Frauen akzeptierten Belastungen lehrten uns den Leidensdruck der Betroffenen zu wägen und die Bedeutung verstümmelnder Eingriffe auf die Psyche der Frau einzuschätzen. In diesen 15 Jahren hat sich vieles verändert. Die operativen Verfah­ ren wurden standardisiert, die Angst um das Lokalrezidiv gebannt und der Zeitpunkt der Rekonstruktion neu definiert. 1981 wurden in den united states bei 20000 Frauen Rekonstruktionen vorgenommen, 1984 waren es bereits ninety eight 000. Verläßliche Zahlen aus dem deutschen Sprachraum liegen nicht vor, aber die Tendenz ist ähnlich. Anfänglich wurden nur frühe Tumorstadien mit guter Prognose nach 1-2 Jahren Wartezeit operiert. Heute weiß guy, daß die Mamma­ rekonstruktion bei korrekter Technik kein Lokalrezidiv verschleiert. Zu­ nehmend rückt die Sofortrekonstruktion bei der Ablatio in den Vorder­ grund. Im Extrem kann sogar eine Patientin mit vorliegender Metasta­ sierung direkt mit einer Rekonstruktion versorgt werden, um ihr für die letzten verbleibenden Monate oder Jahre eine bessere Lebensqualität anzubieten. Sehr fortgeschrittene Primärtumoren und das inflammato­ rische Mammakarzinom sind einzige Ausschlußkriterien. Beim Vergleich zwischen "mastektomierten" und "rekonstruierten" Frauen findet guy eine deutlich verringerte Morbidität bei den letzteren.

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Die Tatsache aber, daß hier eine bei vielen Patientinnen anwendbare Methode der Mammarekonstruktion vorgestellt wurde, welche ausreichendes Volumen an Gewebe im Thoraxbereich zur Verfügung stellt, veranlaßte viele plastische Chirurgen, nach dieser Methode zu operieren. Das Eintreten der zum Teil erwarteten Komplikationen hat zu einer weitgehenden Ernüchterung geführt. So war in sehr kritischer Weise - unter Einbeziehung kleiner Wundrandnekrosen - von Exner aus Frankfurt eine Komplikationsrate von weit über 50 % vorgestellt worden.

Diese Faszie wird von den muskulokutanen Gefäßen durchbrochen. Die Voraussetzungen für den myokutanen Transfer wurden aus Untersuchungen an Leichen geschaffen. Spalteholz [14] konnte vor über 100 Jahren nachweisen, daß Skelettmuskeln von einer oder mehreren Arterien axial oder segmental versorgt werden. Nach Erreichen des Muskels zweigen die Arterien sich in ein Netzwerk auf, bis sie sich in parallel zu den Muskelfasern verlaufende Kapillaren aufspalten. So läßt sich die arterielle Versorgung in 3 Typen unterteilen: 1) segmentaler Typ: Ohne Hauptast werden die Muskeln von multiplen segmentalen Arterien versorgt.

Eine schrittweise Expansion ist dagegen weit atraumatischer. Die Gewebeexpansion bietet die Möglichkeit, graduell einen adäquaten Weichteilmantel aufzubauen. Dadurch ist es möglich geworden, große Brüste mit normaler Ptose und Submammarfalte unter Verwendung der efizitären lokalen Haut zu rekonstruieren. Dieses Ziel wurde durch Modifikationen der Operationstechnik erreicht. Durch eine submuskuläre und subfasziale Implantation, die sich bis in den Oberbauch erstreckt, wird zusätzlich epigastrische Haut verfügbar gemacht.

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