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Biographische Forschung: Eine Einführung in Praxis und by Werner Fuchs-Heinritz

By Werner Fuchs-Heinritz

Dieses Buch führt in die Erhebung und Interpretation von lebensgeschichtlichen Texten ein. Kapitel I begründet die biographische Forschung aus den alltäglichen Formen biographischer Reflexion und Kommunikation. Kapitel II informiert über die Geschichte der biographischen Forschung und über wichtige Kontroversen. Kapitel III folgt den Schritten eines biographischen Forschungsprojekts von der Konzeption bis zur Publikation und diskutiert die jeweils möglichen forschungspraktischen Entscheidungen.

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Umgekehrt sind keineswegs alle institutionellen Konstellationen mit dem gleichen Zwang, die Lebensgeschichte preiszugeben, ausge55 stattet. Den Erziehungsberater, den Therapeuten, den Arzt sucht man auf, urn Rat und Hilfe zu erhalten. Ihren Fragen nach der Biographie wird man durchaus bereitwillig antworten. In Bewerbungssituationen dagegen ist man "indirekt genotigt", weil man etwas erreichen will und zur Preisgabe lebensgeschichtlicher Informationen angehalten wird (Schraml 1964, 879). Anders steht es vor Gericht, bei der Fiirsorge, bei einem Bewahrungshelfer: Solchen Befragungen nach der Lebensgeschichte kann man nicht aus dem Wege gehen, ist man einmal in die Situation geraten.

Die Autobiographie erinnert das vergangene Leben, die Memoiren hingegen trachten dessen Ablauf moglichst genau an Hand von Belegen zu rekonstruieren" (Neumann 1970, 60). In diesem Sinne sind Memoiren dann auch stark sachliche Texte wie der "Unterricht eines Papiermachers an seine Sohne, diese Kunst betreffend" aus dem Jahre 1766 (Redlich 1968, 343). Tagebuch Die tagliche Selbstbeobachtung im Tagebuch stammt in erster Linie aus religios-moralischen Traditionen. So haben die Herrnhuter das Tagebuch als wichtigen Weg der Gewissenserforschung und Vervollkommnung der Personlichkeit angeraten (Mahrholz 1919, 169).

Und den EinweisungsbeschluB in das Arbeitshaus. Sie wurden so weit wie moglich durch Strafregisterausziige und in einigen Fallen durch altere Gerichtsurteile erganzt. Ober aile Frauen lagen Akten des Pflegeamtes vor ... Sie geben Rechenschaft iiber gesundheitsfiirsorgerische MaBnahmen (Oberwachung der Behandlung von Geschlechtskrankheiten) und ,Riicksprachen' sowie iiber die Zusammenarbeit mit Behorden ... ). Laudatio und Nachruf Mit der Akte gemeinsam haben die - allerdings alteren - Formtraditionen der Laudatio, der Leichenpredigt, des Nachrufs und anderer Wiirdigungen (eines Lebenden oder eines Verstorbenen), dag die Lebensgeschichte einen anderen als ihren Trager zum Autor hat.

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