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German 11

Atlas der Enteroskopie: Endoskopie des Dünndarms und des by Professor Dr. med. Ludwig Demling, Privatdozent Dr. med.

By Professor Dr. med. Ludwig Demling, Privatdozent Dr. med. Meinhard Classen, Dr. med. Peter Frühmorgen (auth.)

Der Atlas für Enteroskopie ist neu in seiner Thematik. Er befaßt sich mit den Fortschritten der modernen gastroentero­ logischen Endoskopie. Sie betreffen den Dünndarm vom Duodenum bis zum Ileum und das gesamte Kolon. Während vor etwa drei Jahren große Teile des Darmkanals einer direk­ ten Betrachtung noch nicht zugänglich waren, kann inan heute von der Speiseröhre bis zum After jegliche quarter optisch und bioptisch untersuchen, sei es durch die Kombination von Enteroskopie und Coloskopie oder mit Hilfe der peroralen Entero-Coloskopie. Entzündliche oder peptische Läsionen, Tumoren, Divertikel und Stenosen können gesehen und histo­ logisch überprüft werden. Neu ist auch die Darstellung des biliären und pankreatischen Gangsystems mit Röntgenkon­ trastmitteln über die endoskopisch intubierte Papilla Vateri. Erstmalig wird das Gangsystem der Bauchspeicheldrüse der präoperativen Röntgenuntersuchung zugänglich und kann mit der mesenterialen Angiographie kombiniert werden. Bei der Differentialdiagnose des Verschlußikterus bedeutet die retrograde endoskopische Füllung des biliären structures einen wesentlichen Fortschritt, da das Verfahren gegenüber der consistent with­ kutanen und der laparoskopischen Cholangiographie sehr schonend ist. Neuland wurde auch betreten mit der opera­ tiven Endoskopie im Dünn-und Dickdarm. Mit ihrer Hilfe können Fremdkörper nach außen befördert, umschriebene Veränderungen lokal behandelt, Blutungen durch Koagula­ tion gestillt und Polypen mit der Diathermieschlinge entfernt werden. Der Atlas zeigt in erster Linie die Möglichkeiten, welche sich durch die Weiterentwicklung der Endoskopie und deren Kombinationen mit dem Röntgenverfahren dem ärztli­ chen Handeln eröffnet haben.

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Sie ist sowohl etwas schwerer aufzufinden, als auch zu sondieren. Die Mündung der Vaterschen Papille ist ebenfalls von wechselnder Form. 30 Schlitzförmige und runde Orificien verschiedenster Größe werden beobachtet. Die Erkennung des Papillen-Orificiums wird durch zarte konzentrische Falten mit blasserer Farbe als bei ihrer Nachbarschaft erleichtert. Eine gelegentlich zu sehende valvuläre Protrusion, die bei Entleerung der Ampulle sichtbar wird, ist nach Angaben Kozus kein Septum zwischen den Mündungen des Gallen- und des Pankreasgangs.

Die Hesssche Einteilung ist insoweit etwas umstritten, als bislang unklar ist, ob bei der sog. sekundären Form die Papillenstenose nicht das Steinleiden verursacht hat. Auch ohne Erkrankung der Nachbarorgane kann eine stenosierende Papillitis vorkommen, in deren Gefolge sich ascendierende Gallenwegsinfektionen bis hin zur biliären Cirrhose und chronische Pankreatitiden entwickeln können. Die Entzündung reicht histologisch von einer ödematösen Schwellung und polynucleären Infiltration bis zur Fibrose, wobei die Schleimdrüsen cystisch dilatiert sein können.

2. : Abdomen. Berlin-Heidelberg-New York: Springer 1966. 5 Heterotopien und Tumoren des Duodenums Heterotopien Duodenale "Polypen" können Sitz heterotoper Magenschleimhaut sein. BELBER beobachtete endoskopisch einen derart 27 aufgebauten solitären Bulbustumor [2]. Wir fanden bei einem Patienten mit mehreren hirsekorngroßen Bulbuspolypen histologisch Magenschleimhaut [I]. Zusammenhänge mit dem Ulcus duodeni-Leiden werden diskutiert, da bei etwa der Hälfte der Ulcuskranken ektopische Magenschleimhaut im Bulbus gefunden wird [5].

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