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Altern im sozialen Wandel: Die Rückkehr der Altersarmut? by Dr. phil. Claudia Vogel M. A., PD Dr. phil. Andreas

By Dr. phil. Claudia Vogel M. A., PD Dr. phil. Andreas Motel-Klingebiel Dipl.-Soz. (auth.), Claudia Vogel, Andreas Motel-Klingebiel (eds.)

Der künftig drohende Anstieg der Altersarmut steht spätestens seit dem Paradigmenwechsel in der Alterssicherung auf der schedule. Gleichzeitig verfügten die älteren Menschen im Durchschnitt nie zuvor über solch umfangreichen materiellen Wohlstand wie heute. „Die Alten“ gerieten so als Profiteure des vormaligen Ausbaus sozialstaatlicher Sicherung in den Fokus der Debatten um die Generationengerechtigkeit. Armut im modify wurde kaum thematisiert und gilt zu Beginn des 21. Jahrhunderts weithin als überwunden. Allerdings ist die Armutsbetroffenheit etwa alleinstehender älterer Frauen nach wie vor hoch und die sich verändernden Erwerbs- und Familienbiografien wirken sich ebenfalls auf die Alterssicherung und Lebenssituation im adjust aus. Ist additionally mit einer Rückkehr der Altersarmut zu rechnen? Und welche soziologischen, alter(n)swissenschaftlichen und sozialpolitischen Implikationen haben die Diagnosen, insbesondere für die künftige Entwicklung der Lebensphase regulate und die Anforderungen an die Sozialpolitik? Diese Fragen versucht der vorliegende Band zu beantworten.

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Ist drittens vorgesehen, dass im Sinne eines partiellen oder schleichenden Systemwechsels die individuelle Rentenberechnung durch Mindestsicherungselemente ergänzt und damit vom Prinzip der Teilhabeäquivalenz im Bereich niedriger Renten weitgehend abgewichen wird ? In diesem Fall wäre von einem Wechsel zu sprechen, der unmittelbar zu einer Anhebung niedriger Renten auf ein die Grundsicherung übersteigendes Niveau führen soll und damit die für eine Versicherung typische Verbindung zwischen Erwerbsarbeit und -einkommen einerseits und Alterseinkommen andererseits entscheidend lockern würde.

2010). Armut im Alter – Ursachenanalyse und eine Projektion für das Jahr 2023 [IWH-Diskussionspapier Nr. 8]. Halle: Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Leiber, S. (2009). Armutsvermeidung im Alter: Handlungsbedarf und Handlungsoptionen [WSI-Diskussionspapier Nr. 166]. Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung. Lenze, A. (2011). Warum die Bundesregierung erneut verfassungsriskante Regelbedarfe vorlegt. WSI-Mitteilungen, 64(10), 534 – 540. 52 Gerhard Bäcker und Jutta Schmitz Loose, B. (2008). Die Suche nach armutsvermeidenden Ansätzen in der Alterssicherung: Mehr Antworten als Fragen – Mehr Lösungen als Probleme ?

Bislang unerfüllt geblieben ist die Erwartung, dass die steuerliche Begünstigung der privaten Altersvorsorge (Riester-Rente) zu einer flächendeckenden Verbreitung unter den Förderberechtigten führt. Zwar gab es im Jahr 2011 laut Berichtserstattung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bereits 14,8 Millionen Riester-Verträge, im Verhältnis zur gesamten Zielgruppe ‚riestern‘ damit jedoch immer noch weniger als die Hälfte der förderberechtigten Personen. Bezieht man die Zahl der abgeschlossenen Verträge auf die aktuell geschätzten 37 bis 42 Millionen Personen, die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge in Anspruch nehmen könnten, lag die Verbreitungsquote der Riester-Rente im Frühjahr 2011 zwischen 35 und 40 Prozent (vgl.

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